Montag, 11. September 2023

Sonne weg, also gemütlicher Teil

Die Sonne verschwand ja während des Essens, es wurde also anschließend recht schnell Dunkel. Nun sitzen wir wie immer hinterm Wagen, hören Musik und haben unser Kaltgetränk. Es kam nun auch keiner mehr vorbei.

Der in Griechenland gekaufte Ouzo muss auch gleich dran glauben.

Unten im Tal gehen überall die Lichter an und es ergibt sich ein super Bild.

Auch das Sternbild des großen Wagens ist wieder im Norden zu sehen, die Lichtverschmutzung des nächtlichen Sternenhimmels sieht man allerdings deutlich.

Zubereitung von Baklava bei Sonnenuntergang

Wir haben zwei Pilslängen einfach an unserm Ausblick gesessen und der Sonne langsam beim untergehen zugesehen.

Bevor sie aber ganz verschwand, haben wir uns wieder zum Wagen begeben und Christian hat seine geplanten Baklava zubereitet. Diese sind mal wieder sehr gut gelungen und haben gut geschmeckt.
 
Während der Zubereitung ging langsam die Sonne unter und ich machte derweil ziemlich viele Fotos von dieser grandiosen Aussicht. Ein Touristenführer kam noch mit einer Truppe AT-V Fahrern vorbei, denn hier oben scheint der beste befahrbare Platz für den Sonnenuntergang zu sein. Die Touris können diese abenteuerlichen Offroadtouren buchen und werden dann mit ca. 5 Minuten vom Sonnenuntergang belohnt, wo sie ein paar Selfies schießen können. :-)

Ganz glücklich war der Touri-Führer über uns nicht, war doch etwas das Abenteuerfeeling weg, wenn da aufmal einfach ein Auto steht und zwei Jungs auf der Pritsche Essen kochen. Er machte noch etwas den Macker, denn Müll wollte er hier auf keinen Fall sehen und meinte, nach dem Essen sollten wir verschwinden. Aber letztlich kam er dann nochmal zu uns, wir haben ihm mit Blick auf unseren Müllsack versichert, dass wir alles sauber hinterlassen und er war dann zufrieden.

Schlafplatz über Dubrovnik

Wir bogen von der Schnellstraße ab und fuhren den Berg hoch, um zum Aussichtspunkt über Dubrovnik zu kommen. 

Oben ging es dann über einen nicht ausgeschilderten Schotterweg weiter für uns, rein ins Gebirge. Mit ausreichend Bodenfreiheit kommt man hier zu schönen Plätzen, und den einen für uns haben wir dann auch gefunden. Er liegt oberhalb von Dubrovnik, mit einem Blick auf den nördlichen Teil der Stadt, also nicht der Altstadt. Aber hier hat man den Blick auf die Inseln und auf den Sonnenuntergang. 

Wir waren früh dran, also konnten wir noch die Sonne und den Ausblick genießen. Diego fand den Platz ebenfalls prima, denn er konnte wieder frei herumrennen. 

Fahrt nach Dubrovnik

Nach der Pause ging es durch nette Villenviertel und Orte in Richtung Dubrovnik. Die Schnellstraße führt direkt am Meer entlang und offenbart immer wieder tolle Ausblicke.

Dubrovnik haben wir kurz von oben in Augenschein genommen und sind dann auf den angrenzenden Berg hinauf, vorbei an den Touristen-Attraktionen (Seilbahn, Slingride und Aussichtsplattform) rein in eine Schotterpiste die uns zu einem wunderbaren Spot oberhalb Dubrovnik brachte. 
 
Denn heute wollen wir nur noch zum Schlafplatz gelangen, den Tag ausklingen lassen und uns morgen ausgeruht in eine Besichtigung von Dubrovnik stürzen.

Grenzüberfahrt nach Kroatien und Pause am Meer

Nun ließen wir auch Montenegro hinter uns, nachdem es uns seeseitig sehr gut gefallen hat. 

Die Grenzkontrolle zeigte sich wieder unkompliziert, zulang dauerte es auch nicht.

Kroatien zeigte sich dann auch direkt von seiner schönen Seite. Es gab keinen Müll, die Straßen waren gut, die Häuser gepflegt, es könnte auch in Deutschland sein, wenn nicht das überragende Meer wäre, welches wir immer mal wieder sahen.

Kurz nach der Grenze machten wir daher auch eine kurze Pause am Meer.

Kurzer Einkauf noch in Montenegro

Für den Abend haben wir nicht mehr wirklich nen Plan in der Kühlbox, zudem haben wir gestern unser letztes Pils geleert, was natürlich viel schwerer wiegt. ;-)

Wir hielten noch kurz an einem recht großen Supermarkt in Bijela und kauften für den Abend ein. Christian will sich an herzhaften Baklava probieren, einem Blätterteig Gericht. Als Füllung haben wir Gemüse, Feta und Würstchen besorgt.

Pils gab es nur in einzelnen Dosen und wir waren kurz davor, den Wagen damit vollzupacken. Dann kam aber ein Mitarbeiter mit Nachschub zum einräumen und ich fragte ihn, ob ich nicht direkt die ganze Palette Pils (24) mitnehmen könne. Klar ging das, aber ich erntete ziemlich komische Blicke von allen um mich rum und das Getuschel zwischen den Verkäufern ging los. :-)

Naja uns war es egal, endlich Nachschub. Lustigerweise aber dänisches Tuborg in Montenegro.

Den 3kg Eimer Nutella haben wir dann auch stehen lassen und beschränkten uns auf ein neues Glas Milka Aufstrich. Nutella in normalen Portionen war auch hier ziemlich teuer.