Freitag, 15. September 2023

Wieder daheim und Tour-Ende

Um 18 Uhr hatte auch ich es geschafft und war wieder Zuhause. Die Fahrt war dann doch nochmal recht anstrengend, einige Baustellen mussten umfahren, Schaafherden ausgewichen und Berufsverkehr erduldet werden.

Und so ist die diesjährige Balkan-Tour nun am Ende angelangt. Es war eine wunderbare Tour mit vielen Eindrücken der unterschiedlichen Länder.

Wir hatten nach Deutschland die Länder Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien Herzegowina, Montenegro, Serbien, Albanien und schlussendlich auch Griechenland erreicht. In all den zwölf Nächten haben wir wild gecampt und waren auf keinem Campingplatz, wie sonst schon mal auf unseren Touren. Ein neuer Rekord für uns. :-)

Allerdings ist das Wildcampen in diesen Ländern auch noch relativ einfach möglich. Die paar Einheimischen, die uns an den Nachtlagern gesehen hatten, haben immer nur freundlich gegrüßt.

Insgesamt waren wir 5.300 km auf den Rädern unterwegs. Das Auto hat super funktioniert, die neuen Einbauten wie der ausziehbare Zweiflammkocher und die elektrische Dusche aus dem 20L Kanister haben sehr gut funktioniert und das Leben vereinfacht.

Das Bier lag immer gut gekühlt neben den Lebensmitteln in der Kühlbox, welche wieder mal Tag und Nacht ohne Fehlfunktion durchlief. Ein Segen, wenn man sich auf das kalte Pils am Abend freuen kann. ;-)

Am morgigen Samstag werde ich den Wagen wieder für den Alltag umbauen und ihn mal waschen. 

Im Blog werde ich die Tage mal eine Karte der gefahrenen Routen veröffentlichen.

Aber bis hierhin soll es das gewesen sein.

Letzte Nacht im Dachzelt vorbei - auf nach Hause

Die letzte Nacht der diesjährigen Tour verbrachten wir auf einer schönen grünen Wiese inmitten einer Schrebergarten-Siedlung von Ingolstadt, also auch schön ruhig gelegen. Das Tauwasser hat das Regendach des Zeltes wieder feucht werden lassen, aber Zuhaus muss es eh noch auslüften und das Bett abgezogen werden, das wird kein Problem sein.

Wir packten wieder alles ein, nahmen ein schnelles Frühstück mit den Backwaren zu uns und nach einer kleinen Morgenwäsche ging es nochmal zu meiner Tante.

Hier tranken wir noch einen Espresso und machten uns dann nach Hause auf, zunächst zu Christian nahe Koblenz.

Bis auf die zig Baustellen auf den Autobahnen kamen wir gut durch und waren gegen Mittag bei ihm Zuhaus. Seine Mutter hatte uns dankeswerterweise Salat und Steak bereitgelegt, letzteres grillte Christian schnell noch draußen auf dem Grill. 

Das Auto wurde ausgeladen, die Hundebox von Diego ausgebaut und dann zu Mittag gegessen. Natürlich benutzten wir auch gern mal wieder eine richtige Toilette nach knapp zwei Wochen in der Wildnis. ;-)

Nach einer kurzen Pause machte auch ich mich dann auf den Weg in die Heimat. Dann bin ich schon am Freitag wieder daheim und habe noch zwei Tage Wochenende, um das Auto wieder umzubauen und etwas zu entspannen.