Freitag, 8. September 2023

Chillen unterm Sternenhimmel

Die Sonne war nun komplett weg und nach dem Abwasch zogen wir uns auf die Stühle zurück, zündeten nochmal ne Dose Pils und genossen bei sanften Wellen und gezirpe von Grillen den dunklen Sternenhimmel.

Der Große Wagen stand hinter meinem großen Wagen und musste natürlich abgelichtet werden. Auch die Langzeitbelichtung von der Milchstraße ist hier beeindruckend Sternreich.

Korfu gegenüber ist fast komplett hell erleuchtet, auf albanischer Seite sieht es etwas dunkler aus.

Die Petroleumlaterne spendet etwas Licht und wir genießen gerade einfach die Erlebnisse der letzten Tage.

Fisch braten bei Sonnenuntergang

Nach dem Baden ging es mit den letzten Sonnenstrahlen hoch zum Auto, um die Fische und Kartoffeln zum Essen zuzubereiten.

Wir hatten zwar einige Fische von den gestrigen albanischen Fischern bekommen, aber nur einer davon hatte auch richtig Fleisch an sich. Denke die anderen wurden uns als Ausschussware gegeben.

Christian nahm ihn aus, wir spülten ihn gründlich und dann ging es gewürzt mit Zitrone und Knoblauch auf den Grill. Ohne Öl backte er etwas fest, aber wir kamen klar.

Die Kartoffeln hatten wir gestern gekauft und sie kamen in die Pfanne zum aufkochen und braten.

Es war jetzt kein Highlight, aber dennoch mal was anderes und vor allem aus lokalen Ressourcen gekocht.

Ab zum Mini-Strand

Nach dem ersten Pils packten wir die Sachen und ab ging's in die Badehose, um unten an den Mini-Strand zu kommen.

Ein traumhaftes kleines Stückchen, mit feinem Kies um hier an der Steilküste ins Meer zu kommen. Dazu glasklares Wasser in Türkisgrünblau.

Es waren nur wenige Menschen vor Ort und wir genossen den Sonnenuntergang, auch bei einem Badegang, bei dem Diego die Stellung bei den Wertsachen hielt. ;-)

Schlafplatz bei Porto Palermo

Wir gingen dann wie immer auf die Suche nach einem schönen und einsamen Schlafplatz. Über eine kleine Offroad-Strecke konnten wir bei Porto Palermo einen wunderbaren Platz finden, der an der Steilküste liegt.

Etwas weiter unten gibt es einen Zugang zu einem kleinen Strand, der wohl beliebt bei vielen Einheimischen aber auch Urlaubern ist, zumindest kamen uns einige zu Fuß entgegen. Mit Fahrzeugen fahren hier nicht viele rein.

Nach einem ersten Pils und dem Einrichten des Fahrzeugs wollen wir gleich noch zum Strand.

Über den Nationalpark Llogara nach Porto Palermo

Von Vlora fuhren wir am Meer entlang auf den Nationalpark Llogara zu, den man über eine Serpentinenstraße durchqueren kann. 

Die Ausblicke unterwegs waren wieder mal traumhaft, die Gegend hier gefällt uns richtig gut. Natürlich sind hier Unmengen an Hotelanlagen gebaut worden oder sind noch im Bau, aber die Landschaft ist sehr schön und alles wirkt hier auch gut gepflegt. Oben im Nationalpark war viel Betrieb, anscheinend eine beliebte Gegend hier oben in den Bergen.

Vom Nationalpark aus ging es dann wieder runter ans Meer in Richtung Porto Palermo. Von oben hatte wir bereits einen tollen Ausblick auf die weitere Küstenregion. Hier wollen wir einen wilden Schlafplatz auf einer Landzunge ansteuern.

Abstecher nach Vlora

Nach der antiken Stadt Apollonia kamen wir auf dem Weg Richtung Süden an der Stadt Vlora vorbei, welche sehr schön sein soll.

Wir entschieden uns für eine Durchfahrt und tatsächlich war sie ganz anders als noch die vorherigen albanischen Städte.

Schöne Einkaufsmeilen mit vielen kleinen Läden, breite mit Bäumen oder Palmen gesäumte Straßen und dazu ein schöner Strandbereich. Letzterer hatte was von Nizza, denn der lange, im Bogen verlaufende Strand mit einer davor verlaufenden Promenade, den Palmen und recht schönen Gebäuden stadteinwärts sah hier sehr ähnlich aus.

Wir waren froh uns für die Durchfahrt entschieden zu haben, denn so ergab sich mal wieder ein anderer Eindruck für uns.

Den weiteren Weg setzten wir am Wasser fort, die Gegend gefiel uns nämlich gut.