Freitag, 8. September 2023

Abstecher nach Vlora

Nach der antiken Stadt Apollonia kamen wir auf dem Weg Richtung Süden an der Stadt Vlora vorbei, welche sehr schön sein soll.

Wir entschieden uns für eine Durchfahrt und tatsächlich war sie ganz anders als noch die vorherigen albanischen Städte.

Schöne Einkaufsmeilen mit vielen kleinen Läden, breite mit Bäumen oder Palmen gesäumte Straßen und dazu ein schöner Strandbereich. Letzterer hatte was von Nizza, denn der lange, im Bogen verlaufende Strand mit einer davor verlaufenden Promenade, den Palmen und recht schönen Gebäuden stadteinwärts sah hier sehr ähnlich aus.

Wir waren froh uns für die Durchfahrt entschieden zu haben, denn so ergab sich mal wieder ein anderer Eindruck für uns.

Den weiteren Weg setzten wir am Wasser fort, die Gegend gefiel uns nämlich gut.

Lokaler Einkauf

Auf unserem Weg kamen wir an einem kleinen Markt vorbei und uns fehlten noch ein paar Lebensmittel für die Zubereitung der Fische.

Eine Zwiebel und Knoblauch zwingend. Wir hatten zuletzt aber auch keine Gurken in den Supermärkten gefunden, hier gab es welche.

Der Laden war spannend, Vater und Sohn als Bedienung, Regale mit allem möglichen Zeug drauf. Alte und neuere Kühlschränke und alles wirkte ziemlich altbacken. Aber beide super freundlich und mit Freude dabei. Der Sohn konnte Englisch, der Vater nicht. So klappte dann alles recht unkompliziert.

Brötchen hatten sie auch noch ein paar und wir nahmen die ganze Tüte mit sieben Stück gleich mit, was den Vater sehr freute.

Registriert wurde nicht etwa in einer Kasse, sondern in einem kleinen Heftchen, welches der Vater ausfüllte. Mit den frischen Einkäufen machten wir uns dann weiter auf unseren Weg.

Antike Stadt Apollonia

Wir besuchten als nächstes die Antike Stadt Apollonia, welche im 7.Jh vor Christi gegründet wurde. 

Interessante Ausgrabungsstätten, die uns bei über 35 Grad einiges an Schweiß kosteten. Ich blogge gerade aus der Stadt, unter einer alten Eiche auf einer antiken Steinmauer sitzend. 

Andere Zeiten also. ;-)

Einmal durch Durrës

Wir sind einmal in die Stadt rein, zum Hafengebiet wo es eine schöne Strandpromenade geben soll. Die Stadt war mal wieder voll, der Verkehr an einigen Stellen mal wieder wild. Lässt sich leider selten in Bildern festhalten, weil ich in den Momenten anderes zu tun habe. :-)

Schnell sind wir wieder raus und Richtung Süden, zur alten Stadt Apollonia, welche im 7. Jahrhundert vor Christi gegründet wurde.

Abfahrt Richtung Durrës

Wir verließen unseren Schlafplatz am Meer Richtung Hafenstadt Durrës. Erstmal ging es wieder die Landzunge zurück, durch die "ärmeren" Dörfer und irgendwann über die Schnellstraße nach Durrës rein.

Ab ins Meer und danach Duschen

Nach dem Frühstück sprang ich kurz ins Meer und Christian drehte eine Runde mit Diego über den Strand.

Danach duschten wir mit unserer Elektrodusche neben dem Wagen, mal eine willkommene Abwechslung und das Wasser hatte im Kanister auch eine angenehme Temperatur.

Nun ist alles verpackt und wir starten weiter Richtung Süden nach Sarande, eine touristische Baderegion gegenüber von Korfu.

Warme Nacht und frühes Frühstück

Die Nacht war ziemlich warm und wir machten fast alle Lüftungen im Dachzelt auf. Das Meer rauschte mit sanften Wellen, kleine Böen ließen aber das Zeltdach flackern und störten so ein wenig die Nachtruhe.

Immerhin kam keiner vorbei, man hörte keine Autos oder Boote. 

Die Sonne kam raus und der Mond war durchs Dachzeltfenster noch zu sehen. Wir standen daher früh auf, um Viertel vor Sieben waren wir draußen, und machten uns nach dem Einpacken des Zeltes erstmal Frühstück.

Ich möchte gleich noch ins Meer hüpfen, danach wollen wir beide Duschen.