Westlich von Bihać, beim Dorf Željava und am Fuß des Bergrückens Plješevica, wurde zwischen 1957 und 1970 Europas größte Flugzeugkaverne erbaut. Der unter dem Namen Klek oder Objekat 505 bekannte Komplex kostete den jugoslawischen Staat bis zur Fertigstellung zirka 6 Milliarden Dollar. Er fasste bis zu 80 MiG-21-Kampfflugzeuge, 110 Piloten sowie 1400 Luftwaffensoldaten. Die Konstruktion sollte einem Atomangriff mit einer Sprengkraft von 20 bis 30 Kilotonnen standhalten. Zum Schutz der Anlage wurde außerhalb der Kaverne eine Garnison mit 5000 Soldaten errichtet und bis zum Ausbruch der Jugoslawienkriege genutzt.
Mit dem Rückzug der Jugoslawischen Volksarmee aus Bosnien 1991 wurde die Kavernenanlage und die Pisten mit insgesamt 56 Tonnen Sprengstoff gebrauchsunfähig gemacht. Einige Bereiche im Inneren sind mit PCB kontaminiert. Teile der Pisten und des Außengeländes sind immer noch stark vermint." (Wikipedia)
Soviel dazu von Wikipedia. Wir wollten unbedingt die alte C-47 sehen, ein altes zweimotoriges Flugzeug, welches in seiner Art schon im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam. Dieses stand hier auf dem Flugfeld lange verlassen und überwuchert herum. Mittlerweile haben sie es befreit und für Besucher zugänglich gemacht.
Eigentliches Highlight sind aber die Kavernen, also ins Bergmassiv gebaute riesige Tunnel, worin die Flugzeuge abgestellt werden konnten.
Einer davon kann heute zum Teil noch befahren werden. Wir machten Bilder und Videos und fuhren dann noch aufs Rollfeld, ehe wir diesen Ort verließen, um uns auf den ersten Teil unserer Heimreise nach Deutschland zu machen.