Das Wetter besserte sich etwas und die Bosnische Ausfahrtkontrolle war mal wieder "strenger".
Die Einfahrt nach Montenegro wurde natürlich auch kontrolliert, gestaltete sich aber recht lustig. Hier im Nirgendwo (uns kamen weder Autos entgegen noch folgte uns jemand), standen aufmal drei Beamte zur Kontrolle parat.
Motor aus, Papiere, aussteigen, Kofferraum öffnen, aber alles in einem eher freundlichen sympathischen Ton.
Zielgerichtet zeigte der etwas gemütlichere Kollege auf die Kühlbox. Ich öffnete sie und bot ihm drei Bierdosen an, für jeden eine. Er nahm aber nur zwei, ich denke er war eh drauf aus, und ging dann zur Kontrolle der Papiere.
Nach einer Weile durften wir dann durchfahren und die ersten Meter in Montenegro wirkten tatsächlich wie im Zombiefilm.
Die Straße im schlechten Zustand, keine Menschenseele weit und breit, dichter Nebel im Wald und Rehe und Greifvögel auf der Straße.
Kurze Zeit später befanden wir uns dann aber auf einer nagelneuen, top ausgebauten Straße.