Freitag, 8. September 2023

Antike Stadt Apollonia

Wir besuchten als nächstes die Antike Stadt Apollonia, welche im 7.Jh vor Christi gegründet wurde. 

Interessante Ausgrabungsstätten, die uns bei über 35 Grad einiges an Schweiß kosteten. Ich blogge gerade aus der Stadt, unter einer alten Eiche auf einer antiken Steinmauer sitzend. 

Andere Zeiten also. ;-)

Einmal durch Durrës

Wir sind einmal in die Stadt rein, zum Hafengebiet wo es eine schöne Strandpromenade geben soll. Die Stadt war mal wieder voll, der Verkehr an einigen Stellen mal wieder wild. Lässt sich leider selten in Bildern festhalten, weil ich in den Momenten anderes zu tun habe. :-)

Schnell sind wir wieder raus und Richtung Süden, zur alten Stadt Apollonia, welche im 7. Jahrhundert vor Christi gegründet wurde.

Abfahrt Richtung Durrës

Wir verließen unseren Schlafplatz am Meer Richtung Hafenstadt Durrës. Erstmal ging es wieder die Landzunge zurück, durch die "ärmeren" Dörfer und irgendwann über die Schnellstraße nach Durrës rein.

Ab ins Meer und danach Duschen

Nach dem Frühstück sprang ich kurz ins Meer und Christian drehte eine Runde mit Diego über den Strand.

Danach duschten wir mit unserer Elektrodusche neben dem Wagen, mal eine willkommene Abwechslung und das Wasser hatte im Kanister auch eine angenehme Temperatur.

Nun ist alles verpackt und wir starten weiter Richtung Süden nach Sarande, eine touristische Baderegion gegenüber von Korfu.

Warme Nacht und frühes Frühstück

Die Nacht war ziemlich warm und wir machten fast alle Lüftungen im Dachzelt auf. Das Meer rauschte mit sanften Wellen, kleine Böen ließen aber das Zeltdach flackern und störten so ein wenig die Nachtruhe.

Immerhin kam keiner vorbei, man hörte keine Autos oder Boote. 

Die Sonne kam raus und der Mond war durchs Dachzeltfenster noch zu sehen. Wir standen daher früh auf, um Viertel vor Sieben waren wir draußen, und machten uns nach dem Einpacken des Zeltes erstmal Frühstück.

Ich möchte gleich noch ins Meer hüpfen, danach wollen wir beide Duschen.

Donnerstag, 7. September 2023

Abendlicher Besuch von Fischern

Wir saßen gemütlich vorm Wagen als sich plötzlich auf dem Weg was tat. Mit einem Roller, einem Fiat Panda und später mit einem runtergerocktem Benz trafen mehrere albanische Fischer ein, die noch Nachtfischen gehen wollten.

Der Benz hatte die besten Tage hinter sich, setzte bei der Fahrt mehrmals hörbar auf und war für die Fischer einfach ein Nutzgegenstand um von A nach B zu kommen.

Nach ca. einer Stunde kamen sie alle zurück und wir bewunderten das Werk in ihrer Plastikwanne. Stolz zeigten sie uns auch den "Electric-Fish", der wohl Stromstöße absondern kann. Eine Google-Lens Suche erklärte uns später, dass es sich um einen "gefleckten Zitterrochen" handelte.

Sie schenkten uns sofort fünf der Fische und zogen dann mit einer Dose deutschem Krombacher Pils als Gegenleistung von dannen, die der Fahrer des Benz sofort für die Fahrt öffnete.

Den Zitterrochen brachten wir direkt wieder zum Meer, nachdem alle Fischer weg waren. Er bewegte sich noch und wir hatten die Hoffnung, dass er einfach weiterleben kann. Christian machte dann unseren anderen noch lebenden Fischen mit unserem Heckklappen-Ständer aus Holz den garaus. Eingepackt in Tüten wanderten die Fische erstmal in unsere Kühltruhe, morgen versuchen wir uns an der Zubereitung.

Sonnenuntergang und Burger braten

Wir nahmen nach Ankunft die Stühle, jeder ein kühles Pils und ab ging es zum Strand. Die Sonne ging langsam unter und wir chillten hier ein wenig.

Das zweite Pils war bald notwendig und als die Sonne verschwunden war, gingen wir wieder hoch zum Wagen um unsere heutigen Burger zu braten.

Die Burger-Patties hatten wir heut im Spar-Markt gekauft, Gurken hatten wir leider keine gefunden, aber Tomaten, Käse und Ketchup funktionierten auch.

Gut gesättigt nahmen wir dann vorm Wagen Platz und machten es uns beim Schein der Petroleumlaterne und Musik gemütlich.

Endlich am Meer und Schlafplatzsuche

Nach der Pulserhöhenden Abkürzung über die Brücke ging es rauf auf einen Bergkamm, um auf der anderen Seite eine Landzunge zu erreichen. Hier sollen ein paar Übernachtungsplätze zu finden sein.

Oben auf dem Kamm konnten wir einerseits noch einen Blick zurück auf Shkodra und den Skadar-See nehmen, anderseits erstmalig auf unserer Tour das adriatische Meer sehen.

Dann ging es immer weiter hinein in die Landzunge und wir fuhren ein zwei Plätze an, ehe wir unseren heutigen Platz am Meer fanden.

Eine sandige, aufgerissene und buckelige Lehmpiste ging es runter zum Meer. Hier unten fanden wir sogar einen ebenen Platz der relativ komplett gepflastert war. Einziger Wehrmutstropfen war der viele Müll überall, am Strand und auch am Platz. Hier wird noch achtlos weggeworfen, was nicht mehr benötigt wird.

Zum Strand mussten wir nur 20m eben den Weg runter, perfekt um das erste Pils dort bei Sonnenuntergang zu trinken.