Montag, 11. September 2023

Fahrt in und um die Bucht von Kotor

Noch in Montenegro sind wir auf dem Weg nach Norden, um Kroatien zu erreichen. Die Straße führte uns in die Bucht von Kotor, welche wir von Süden über die Berge einfuhren.

Kotor am Ende der Bucht ist extrem voll und alle Straßen waren verstopft, da sich hier alle Straßen bündeln und Kreuzfahrtschiffe anlegen können. Die Wartezeit haben wir noch schnell genutzt und günstig getankt für 1.55€/L.

Dann ging es einmal komplett die E80/E65 um die Bucht rum, immer am Wasser entlang. Verdammt schön hier, ähnelt oft dem Gardasee. Hier kann man sicherlich auch mal schön Urlaub machen.

Zur Grenze nach Kroatien fuhren wir dann nach Debeli Brijeg. Kroatien hat hier nur einen schmalen Landstreifen und Bosnien Herzegowina liegt gleich nebenan. Die erneute Ein- und Ausreise wollten wir uns hier aber ersparen.

Einmal in Ulcinj umschauen

Auf der Suche nach dem Schlafplatz kamen wir gestern noch durch den Ort Ulcinj, der interessant aussah. Bevor wir in Richtung Dubrovnik aufbrechen, wollten wir uns hier nochmal umsehen. Scheint auch ein Touristenort zu sein, sehr schön mit einer kleinen Altstadt an einer kleinen Bucht gelegen.

Wir fuhren einmal durch und stiegen kurz aus, um uns umzusehen. Ich bin die Souvenirgasse hoch um noch was für meine Töchter zu kaufen und Christian wartete kurz am Wagen, den wir einfach mal am Rand an der Bucht abstellten. Parken darf man hier eigentlich nicht.

Bei der Durchfahrt hörten wir auch erstmalig den islamischen Gebetsruf von der Moschee. Die Besichtigung war relativ schnell abgeschlossen und wir machten uns auf den Weg nach Kroatien.

Frühstück und Olivenbäume

Das Dachzelt ist schnell verstaut und wir machen uns ans Frühstück. Mit frischem Baguette, getrockneten Feigen, Weintrauben und unserem sonstigen Kram basteln wir uns ein leckeres Frühstück.

Diego hopst herum und findet immer wieder große Zweige, die er stolz präsentiert.

Neben unserem Wagen stehen skuril aussehende Olivenbäume mit Stämmen, die unwirkliche Formen angenommen haben. Teils kann ich mich sogar reinstellen. ;-)
 
Die Sonne zeigt sich langsam und verwandelt alles in grelle Farben. Wir packen aber nach dem Frühstück ein und wollen es heute nach Kroatien schaffen.

Super Nacht - bester Platz bisher

Im Ranking des besten Schlafplatzes ist dieser hier heute auf Platz 1 gewandert, obwohl wir jetzt keinen Traumstrand vor uns haben. Aber die Atmosphäre hier unter den Olivenbäumen, der Blick auf's Meer, die angenehmen Temperaturen und die absolute Stille (keine menschengemachte Geräusche) katapultieren den Schlafplatz nach vorn. Hier haben wir uns beide sehr wohl gefühlt. ;-)

Der Blick aus dem Dachzelt ist super und die Sonne kommt hervor, ohne uns aber direkt zu braten. Sie geht quasi hinter uns zwischen den Bäumen auf, so dass unser Platz erstmal weiter im Schatten liegt.

Wir beide haben sehr gut geschlafen und bauen mal ab für's Frühstück.

Sonntag, 10. September 2023

Essen bei Sonnenuntergang - Starlink Satelliten wieder da

Wir aßen dann erstmal in Ruhe unsere eben eingekauften Gebäcksachen. Eine Art Wurst-Brötchen und eine gefüllte Teigtasche. Dazu noch ein wenig Melone und dann das wohlverdiente Pils.

Dabei ging die Sonne unter und der Himmel tönte sich lange in einem orange-rotem Licht. Wir genossen hier die Ruhe, blickten auf's Meer hinaus, konnten ein wenig bloggen und Nachrichten checken und Essen kochen mussten wir auch nicht mehr.

Als es dann dunkel war, kam wieder die Reihe an Satelliten von SpaceX vorbei, kleine Starlink Satelliten, welche vor kurzem von einer Falcon 9 Rakete ausgesetzt wurden. Diese hatten heute schon einen größeren Abstand zueinander und verteilen sich langsam in ihre Endpositionen.

Schlafplatz unter Olivenbäumen am Meer

Nach dem Einkauf ging es kurz später schon in die Berge, über kleine Schotterpisten durch große Olivenplantagen. Ein Schild wies auf über 1300 Jahre alte Olivenbäume hin.

Der Weg schlängelte sich mit dichtem Bewuchs um den Berg Richtung Meer. Den ersten möglichen Schlafplatz ließen wir hinter uns, denn Christian hatte bei einer Begehung etwas weiter unten einen besseren gefunden. Da musste ich aber Rückwärts stehen. 

Also oben gewendet und dann durch enge Kurven runtergezirkelt, während Christian hinten den Einweiser übernahm. Der Wagen wurde dann in einer kleinen Parkbucht abgestellt, falls doch mal jemand vorbei möchte.

Der Platz ist der Hammer, die Sonne war noch da und wir konnten uns unter Bäumen auf eine Terrasse vor's Auto setzen und raus aufs Meer blicken. Stören sollte uns hier eigentlich keiner, denn es handelt sich hier um eine Sackgasse und soweit wir es sehen können, gibt es hier auch kein Haus oder Ähnliches. Der Weg dient wohl allein der Olivenplantage.