Also rechts ab, auf noch schmalere Straßen. Dann teils durch dicht bewachsene Schotterpisten. Google Maps gibt hier auf, wir wechseln auf OSM Karten.
Eine Brücke noch, dann können wir die Bergkette rauf zum Meer...
Und dann standen wir etwas schockiert davor. Die Brücke die wir vorfanden war eine sehr alte Hängebrücke aus Metall, die Fahrbahn bestand aus Holzbohlen, die teils locker waren. Alles wackelte und quietschte. Wir beide stiegen aus und gingen ein paar Meter auf die Brücke. Ein paar hochstehende Bohlen drückten wir herunter, sprangen mal auf und ab und diskutierten dann im Wagen über die Überfahrt.
Kaum breiter als der Wagen war sie, aber die Straße und auch das Holz sah regelmäßig befahren aus. Wenn sie tatsächlich baufällig wäre, müsste sie ja schon eingestürtzt sein, so unsere ermutigende Theorie. :-)
Wir versuchten also unser Glück, auf den ersten Metern schon senkte sich die Fahrbahn dramatisch unter unserem Gewicht, es handelte sich ja um eine Hängebrücke. Wir fuhren weiter im Schritttempo, ich ließ einfach das Standgas laufen und unter lautem Quietschen und Knarzen hielt alles. Geschätzte 6 Meter ging es beidseitig runter, was ich ehrlich gesagt erst nachher auf den Videos sah, denn mein Blick beim Fahren richtete sich nur nach vorn. Der Puls war hoch und wir waren heilfroh, heile drüben angekommen zu sein.
Ein paar Fotos stammen von der Action-Cam auf dem Dach, die ich extra aktiviert hatte. Eine sehenswerte Aufnahme, vor allem mit der Geräuschkulisse dazu.